Creste di Gallo
Bildquelle: Kateryna Bibro / Shutterstock.com

Die Pasta gehört zu Italien wie die Bratwurst zu Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass von Region zu Region unterschiedliche, lokale Pastakreationen entstanden sind. Aus Sardinien stammen beispielsweise Gnocchett sardi, Gnobetti und Malloreddus. Gnobetti kommen auch in den Abruzzen vor. Aus Apulien stammen Orecchiette und Cavatielli. In der Emilia-Romana sind Garganelli zuhause und Sorten wie Caserecce, Gemelli und Strozzapreti kenn man sowohl in Nord- als auch in Süditalien.

Merkmale der regionalen Nudelsorten

Mallorreddus, Gnobetti, Gnocchetti Sardi und Gnobetti d’Abruzzo: Sie alle ähneln sich sehr. Bei allen handelt es sich um offene Röllchen die eine gerillte Oberfläche haben.
Orecchiette: In dem Wort Orecchiette ist das italienische Wort für Ohr versteckt. Ihren Namen verdanken die Orecchiette ihrem Aussehen, das an kleine Öhrchen erinnert. Orecchiette gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Mal haben sie eine glatte Oberfläche, mal eine raue und häufig werden sie eingefärbt.
Garganelli: Anders als die meisten italienischen Nudeln werden Garganelli meist aus Eiernudelteig hergestellt. Sie sind hohl und haben eine gerillte Oberfläche.
Cavatielli: Diese Nudelsorte erinnert stark an die Gnobetti mit dem Unterschied, dass die Cavatielli nicht gerillt sondern glatt sind.
Strozzapretti, Gemelli und Caserecce: Diese drei Nudelsorten aus in sich gedrehten, hohlen Nudelsträngen mit einem Spalt.

Verwendung der regionalen Nudelsorten

Nudeln mit großer Oberfläche wie Rotelle und Radiatore passen am besten zu flüssigen Saucen. Caserecce, Strozzapreti und Orecchiette passen zu würzigen Tomatensaucen und kräftigen Ragouts. Gnobetti und Gnocchetti werden gerne mit gerne zu Fleischsaucen serviert. Zu stückigen Gemüsesaucen oder Saucen mit Fisch und Meeresfrüchten kann man gut Cavatielle oder Orechiette reichen.

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