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Makkaroni – die hohle Spaghetti

Makkaroni mit Tomatensauce

Unter Makkaroni werden sowohl kurze, als auch lange Röhrennudeln vertrieben. Während man in Italien auf der Suche nach Makkaroni (italienisch: Maccheroni) fast ausschließlich lange Nudeln bekommt, erhält man in Deutschland und anderen Ländern eher kurze, leicht gebogenen Nudeln.

Man denke an die berühmten “Macaroni and cheese”. Ein Leibgericht der Amerikaner, bestehend aus einer gehaltvollen Käsesoße und kurzen, halbkreisförmigen Nudeln, den Macaroni. Häufig mit gerösteten Brotkrumen überbacken und in der Luxusvariante mit Meeresfrüchten wird Hummer gereicht. Während die Fertigvarianten gar gruselig schmecken, kann man in guten Restaurants nach diesem recht einfachen Gericht doch süchtig werden.

Die Herkunft der Makkaroni ist nicht eindeutig geklärt. Vermutungen legen jedoch nahe, dass diese Nudelsorte aus Sizilien stammt. Dort schrieb der Geograph Al Idrisi in seinen Aufzeichnungen 1154 über die sizilianische Bevölkerung über die Herstellung von Maccaruni. Sizilien war zur damaligen Zeit griechischsprachig.

Kurzportrait: Makkaroni

HerkunftItalien
BezeichnungLange oder kurze Röhrennudel
FormRund, hohl, Durchmesser ca. 0,4 cm Länge ca. 4 – 20 cm
ZutatenHartweizengrieß, Wasser (Ei)
EignungKräftige Soßen mit Gemüse, Sugos, Ragouts, viel Käse
Beliebte GerichteMakkaroni ‘n Cheese (kein typisch italienisches Gericht, aber in den USA sehr beliebt)

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Erkennungsmerkmale von Makkaroni

Die italienischen Makkaroni, auch Maccheroni genannt, gibt es in unterschiedlichen Längen. Die klassische Makkaroni ist in etwa so lang wie die Spaghetti. Es gibt aber auch kurze Makkaroni, gerade und leicht gebogene Varianten. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist, dass eine Makkaroni hohl ist. Ebenso wie Bucatini. In Italien werden die langen Makkaroni übrigens oft vor dem Kochen in kleine Stücke gebrochen.

Zu welchen Saucen passen die Makkaroni?

Kombiniert werden die Makkaroni in Italien bevorzugt mit Ragouts oder Gemüsesaucen. Die Makkaroni können durch das Loch im Innern der Nudel die Sauce gut aufnehmen, weshalb man stets ausreichend Soße auf den Teller bringen sollte. Sie vertragen sich mit pikanten und scharfen Soßen und können auch für Aufläufe gut genutzt werden. Eines der bekanntesten Gerichte ist wohl Mac and Cheese, ein Nudelklassiker aus den USA. Für dieses Rezept werden die kurzen gebogenen Makkaroni verwendet.

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Herstellung von Makkaroni

Makkaroni werden traditioneller Weise ohne Ei, also nur aus Hartweizen und Wasser hergestellt. Oft werden sie mit Spinat, Tomate oder Sepiatinte eingefärbt. Wie auch bei allen anderen Nudelsorten bestimmt die Qualität des Weizens auch die Qualität der Nudeln. Hochwertiger Weizen ist also die Grundvoraussetzung für anständige Makkaroni. Des Weiteren spielt auch die Pressform eine große Rolle bei der Herstellung der Pasta. Bronzeformen hinterlassen bei der Pressung eine raue Oberfläche, welche der Pasta das Aufnehmen der Soße erleichtert. Viel kleine Manufakturen legen daher immer noch große Wert auf erstklassige Pressverfahren.

Zuletzt ist auch der Trocknungsprozess ein wichtiger Faktor bei der Herstellung von Makkaroni. Je langsamer der Teig trocknet, desto besser ist die Qualität. Doch Zeit ist Geld und daher kommen viele Pasta leider in viel zu heiße Trockenkammer in kurzer Zeit getrocknet, was sich negativ auf den Geschmack auswirkt. Idealerweise trocknet die Nudel über mehrere Tage bei einer Temperatur unter 40 Grad Celsius.