Penne – kurze Röhrennudel

Röhrennudeln

Penne gehören zu den Röhrennudeln. Sie werden fast ausschließlich in getrockneter Form verkauft und können dank des Hohlraums die Soße besonders gut aufnehmen. Penne haben einen Durchmesser von ca. 0,8 mm und sind an den Enden schräg abgeschnitten. Mit ihrer Form erinnern die etwas an einen Federkiel.

Die Penne ist die wohl bekannteste italienische Röhrennudel. Beliebt sind sie vor allem auch bei Kindern, da sie sich wesentlich einfacher Essen lassen, als die langen Spaghetti. Penne lassen sich vielseitig einsetzten.Sie werden gerne mit Soßen auf Tomatenbasis und Sugos gegessen. Aber auch für Nudelsalate sind sie sehr gut geeignet.

Ursprünglich hatte die Penne eine glatte Oberfläche. Durch die zunehmend industrielle Herstellung mit Titanformen hat sich allerdings die gerillte Oberfläche (penne rigate) durchgesetzt. Dadurch bekommt die Nudel mehr Stabilität. Sie bleibt auch nach dem Kochen noch kernig, was sie zum idealen Begleiter kräftiger Soßen auszeichnet. Wenige italienische Traditionsunternehmen, wie Martelli, stellen auch immer noch die glatten Penne (penne lisce) her. Sie schmecken sehr gut zu feinen, sahnigen Saucen.

Erhältlich sind Penne heute in jedem Supermarkt und jeder Nudelhersteller hat die Penne im Sortiment. Was die Qualität angeht, gibt es jedoch enorme Unterscheide der Nudeln. Penne vom Discounter sind keinesfalls vergleichbar mit denen von italienischen Traditionsherstellern.

Während die meisten große Hersteller maschinell gefertigte Massenware anbieten, wird bei Traditionsunternehmen noch viel Wert auf hochwertige Produkte gelegt. Die Qualität beginnt schon mit der Verwendung erstklassiger Zutaten. Hochwertiger Weizen ist eine Grundvoraussetzung für hochwertige Pasta.

Neben dem Teig spielen auch die Pressformen bei der Herstellung eine große Rolle. Während die Formen bei der Massenherstellungen häufig aus Titan hergestellt werden, bestehen in Traditionsunternehmen die Formen meist aus Bronze. Bronzeformen haben den Vorteil, dass sie die Oberfläche der Penne automatisch aufrauen, wodurch die Pasta die Soße später besser aufnehmen kann. So bekommen auch glatte Penne eine raue Oberfläche.

Neben den Zutaten spielt der Trocknungsprozess eine wichtige Rolle. Industriell hergestellte Penne werden in kürzester Zeit unter großer Hitze getrocknet. Wertvolle Inhaltsstoffe der Nudel gehen dadurch verloren. Das wirkt sich später negativ auf den Geschmack aus. Kleine Manufakturen geben den Nudeln die nötige Zeit, um zu trocknen. Manchmal werden die Penne über einen Zeitraum von 3 – 6 Tagen zum Trocknen in speziellen Kammern aufgehängt, wobei die Temperatur in der Regel 38 Grad Celsius nicht überschreitet.

Kurzportrait: Penne

Herkunft Italien
Bezeichnung Kurze Röhrennudel
Form zylindrisch, Durchmesser ca. 0,8 mm, Länge ca. 4 cm
Zutaten Hartweizengrieß, Wasser
Eignung Soßen auf Tomatenbasis, Sugos, Nudelsalate
Beliebte Gerichte Penne Arrabiata

Galerie mit Penne-Gerichten