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Penne – kurze Röhrennudel

Penne lisce
Bildquelle: vvoe / Shutterstock.com

Penne Nudeln gehören zu den klassischen Röhrennudeln. Genau gesagt ist es eine kurze, schräg abgeschnittene Hohlnudel. Sie werden fast ausschließlich in getrockneter Form verkauft und können dank des Hohlraums die Soße besonders gut aufnehmen. Penne haben einen Durchmesser von ca. 0,8 mm und sind an den Enden schräg abgeschnitten. Mit ihrer Form erinnern die etwas an einen Federkiel, wodurch sie auch ihren Namen haben. Penne bedeutet auf Italienisch Federn.

Die Penne ist die wohl bekannteste italienische kurze Röhrennudel und auch eine der beliebtesten Sorten. Geschätzt wird die Pastasorte vor allem auch bei Kindern, da sie sich wesentlich einfacher Essen lässt, als die langen Spaghetti. Penne lassen sich vielseitig einsetzten. Sie werden gerne mit kräftigen Soßen auf Tomatenbasis oder als Ofengericht, überbacken al forno, gegessen. Die wohl bekanntesten Rezepte sind Penne Arrabiata und Penne alla Vodka. Bestens geeignet sind die kurzen Röhrennudeln auch für Nudelsalate jeglicher Art.

Kurzportrait: Penne

HerkunftItalien
BezeichnungKurze Röhrennudel
Formzylindrisch, Durchmesser ca. 0,8 mm, Länge ca. 4 cm
ZutatenHartweizengrieß, Wasser
EignungSoßen auf Tomatenbasis, Sugos, Nudelsalate, Penne al forno
Beliebte GerichtePenne Arrabiata, Penne alla Vodka

Penne kaufen – Inhaltsstoffe und Qualität entscheidet

Zu kaufen gibt es Penne Nudeln heute in jedem Supermarkt. Die Auswahl der Markenhersteller ist enorm, denn quasi jeder Nudelhersteller hat die Penne im Sortiment. Was die Qualität angeht, gibt es jedoch enorme Unterscheide der Nudeln. Penne vom Discounter sind keinesfalls vergleichbar mit denen von italienischen Traditionsherstellern wie Rusticella d’abruzzo. Wer wirklich Wert auf gute Qualität legt und hochwertige Penne kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass die Penne aus Bronzeformen geformt und nur hochwertiger Hartweizengrieß verarbeitet wurde. Je besser die Qualität des Hartweizens ist, desto besser schmecken aller Voraussicht nach auch die Penne. Ist man unschlüssig bei der Auswahl, findet man in einem italienischen Feinkostgeschäft sicherlich fachkundige Hilfe. Bevorzugt sollte man sich an italienische Nudelanbieter wenden. Penne von Rummo oder Penne von Permiata Pastificio Afeltra sind absolut zu empfehlen. Natürlich kann man Penne mit dem richtigen Aufsatz für die Nudelmaschine auch selber machen.

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Was sind die beliebtesten Penne Rezepte?

Penne all’arrabiata

Zu den wohl beliebtesten Gerichten mit Penne gehört auf jeden Fall Penne Arrabiata. Diese würzige, leicht scharfe Tomatensoße steht bei jedem Italiener auf der Karte. Natürlich kann man Arrabiata auch mit anderen italienischen Nudelsorten essen, aber die Kombination der pikanten Soße mit den kräftigen Penne passt einfach perfekt. Die feste Struktur der Penne nimmt beim Kauen etwas von der Schärfe und zusammen mit etwas Parmesan braucht es kaum mehr, um glücklich zu sein (natürlich nur, wenn der Koch etwas von seinem Handwerk versteht.)

Äußerst beliebt sind auch Penne “al forno” Gerichte. Auch wenn die Nudeln dabei mit Käse überbacken werden, bedeutet al forno lediglich im Ofen gebacken und nicht “mit Käse überbacken. Der Käse schützt die Nudeln lediglich vorm verbrennen und gibt gleichzeitig eine wunderbare Kruste. In Italien wird zum Überbacken meist Mozzarella oder Parmesan verwendet.

Penne al Vodka ist spätestens seit 2016 wieder im Gespräch. In jenem Jahr hat es der italienische Verband der Konfekt- und Teigwarenindustrie als Zeichen der italienisch-russischen Freundschaft nach Moskau zum “World Pasta Day” mitgebracht. Davor war es bei uns vermutlich weniger bekannt, aber in den USA war es auch zuvor schon ein totaler Renner. Ob das Gericht in Italien oder den USA von italienischen Einwanderern erfunden wurde, ist nicht eindeutig geklärt. Klar ist jedoch, dass man dieses Gericht, bestehend aus einer wunderbar cremig und zugleich würzigen Tomatensoße mit einem Hauch Vodka unbedingt probieren sollte. Natürlich nur, wenn keine Kinder mitessen.

Unsere Penne Rezepte zum Nachkochen:

Wie werden Penne zubereitet?

Penne schmecken am besten, wenn sie al dente – also bissfest – gegart werden. Dazu müssen sie ungefähr 6 bis 8 Minuten in sprudelndem Salzwasser kochen. Für die exakte Kochzeit hält man sich am besten an die Angaben auf der Verpackung, oder man probiert nach ca. 6 Minuten zum ersten Mal. Die Penne sollten nicht mehr hart, sondern bissfest sein.

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Unterschied zwischen Penne rigate und Penne lisce

Penne rigate

  • gerillte Oberfläche
  • schmecken zu kräftigen Sugos mit Fleisch, Gemüse und Wild
  • sind sehr bissfest und stabil

Penne lisce

  • glatte Oberfläche
  • schmecken zu feinen, sahnigen Saucen
  • stammen aus Kampanien
  • etwas weicher als Penne rigate
Penne rigate

Vielen Pastaliebhabern wird noch gar nicht aufgefallen sein, dass es unterschiedliche Penne gibt, denn bei uns im Supermarkt findet man fast ausschließlich die kernigen Penne rigate. Möglicherweise liegt das daran, dass sie durch die geriffelte (=rigate) Oberfläche deutlich stabiler sind und kaum brechen.

Es gibt eine Theorie die besagt, dass Penne früher immer glatt waren und die Penne lisce die ursprüngliche Penne ist. Man nimmt an, dass sie erst durch die zunehmen industrielle Herstellung durch Titanformen die gerillte Oberfläche durchgesetzt hat. Fakt ist jedoch, dass in der Region um Neapel auch heute noch die Penne lisce die dominante Variante ist. Wenige italienische Traditionsunternehmen wie Martelli stellen auch immer noch die glatten Penne (penne lisce) für den Export her.

Herstellung von Penne

Während die meisten große Hersteller maschinell gefertigte Massenware anbieten, wird bei Traditionsunternehmen noch viel Wert auf hochwertige Produkte gelegt. Die Qualität beginnt schon mit der Verwendung erstklassiger Zutaten. Hochwertiger Weizen ist eine Grundvoraussetzung für hochwertige Pasta.

Neben dem Teig spielen auch die Pressformen bei der Herstellung eine große Rolle. Während die Formen bei der Massenherstellungen häufig aus Titan hergestellt werden, bestehen in Traditionsunternehmen die Formen meist aus Bronze. Bronzeformen haben den Vorteil, dass sie die Oberfläche der Penne automatisch aufrauen, wodurch die Pasta die Soße später besser aufnehmen kann. So bekommen auch glatte Penne eine raue Oberfläche.

Auch der Trocknungsprozess spielt eine wichtige Rolle. Industriell hergestellte Penne werden in kürzester Zeit unter großer Hitze getrocknet. Wertvolle Inhaltsstoffe der Nudel gehen dadurch verloren. Das wirkt sich später negativ auf den Geschmack aus. Kleine Manufakturen geben den Nudeln die nötige Zeit, um zu trocknen. Manchmal werden die Penne über einen Zeitraum von 3 – 6 Tagen zum Trocknen in speziellen Kammern aufgehängt, wobei die Temperatur in der Regel 38 Grad Celsius nicht überschreitet.

Galerie mit Penne-Gerichten