Historie der Pasta

Es existieren eine Menge Theorien um den Ursprung der Pasta. Auch wenn es nicht ganz eindeutig ist, welches Land die Pasta erfunden hat, deutet ein auf Pergament geschriebenes Nudelrezept aus Weizenmehl, Eiern und Wasser auf China als Ursprungsort der Nudel hin, da es keine älteren Aufzeichnungen gibt.  Aber auch im Mittelmeerraum war Pasta bereits in der Antike bekannt, was man etruskischen Grabreliefs entnehmen kann.

Die Vorliebe für Nudelgerichte verbreitete sich im Laufe der Zeit mit dem Getreideanbau im ganzen römischen Reich. Fakt ist, dass die Italiener mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer Leidenschaft die große Vielfalt an Pasta-Formen und Pasta-Formaten geprägt haben. Es gibt mittlerweile rund 400 Nudelsorten in Italien, deren Geschichte im Spaghetti Museum von Pontedassio in Ligurien dokumentiert ist.

Entwicklung der Pasta Produktion

Manuelle Nudeln produzieren
Auch heute noch gibt es in Italien noch Pasta-Manufakturen, die die Pasta von A bis Z manuell produzieren. Bildquelle: MARCELODLT / Shutterstock.com

Seit dem 12. Jahrhundert wurden in Italien und auch weltweit Teigwaren entwickelt und produziert und man geht heutzutage von einer Teigwarenproduktion von etwa 8 Millionen Tonnen aus. Italien ist wie damals auch heute noch Weltmeister sowohl in den Produktionsmengen als auch im Pastakonsum pro Kopf.

Pasta wurde ursprünglich manuell gefertigt und im Freien getrocknet und wird sie auch heute noch in einigen kleinen Nudelmanufakturen, die seit Jahrhunderten die Pasta Produktion nicht geändert haben. Um die große Nachfrage nach Pasta weltweit jedoch gerecht zu werden, geschieht der Großteil der Pastaproduktion heute jedoch vollautomatisch und mit kontinuierlichen Teigwarenpressen und -trocknern, die bis zu 3 Tonnen Pasta pro Stunde produzieren können.

Inhaltsstoffe der Pasta

Traditionell werden Nudeln meist aus Hartweizen(grieß) und Wasser hergestellt. Der Hartweizen besitzt gegenüber dem Weichweizen einen höheren Anteil von klebenden Eiweißstoffen durch Zugabe von Flüssigkeit. Vorteil ist, dass so der Nudelteig elastisch wird und somit formbar ist, nicht reißt und von recht fester Konsistenz ist – ideal für eine „al dente“ Bissfestigkeit und Festigkeit beim Kochen.

Damit enthalten Nudeln hauptsächlich komplexe energierreiche Kohlenhydrate, die vom Körper nach und nach abgebaut werden und somit den Körper mit Energie versorgen. Darüber hinaus enthalten Nudeln Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung sorgen, wertvollen Vitamine A, E, B1 und B2 sowie die Mineralstoffen Natrium, Calcium, Kalium,  Magnesium, Phosphat und Eisen.

Herstellung der unterschiedlichen Nudelformen

Der aus Hartweizengrieß und Wasser geformte Teig wird auf die gewünschte Dicke gewalzt und in verschiedene Breiten geschnitten. So entstehen unterschiedlich „breite“ Nudelsorten wie z.B. Spaghetti, Fettuccine und Pappardelle. Alternativ wird der Nudelteil durch verschiedene Matrizen gepresst und zum Teil mit der Hand weiter geformt, wie z.B. Fusilli, Radiatori, Maccheroni, Pipette oder Canestri entstehen.

  

Wie werden die Nudeln haltbar gemacht ?

Die gleichmäßige und schonende Trocknung der Frischware erfordert eine hohe Kunstfertigkeit des Nudelmachers. Besonders muss darauf geachtet werden, dass die Oberfläche der Teigwaren nicht vor dem Kern erhärtet und es dadurch zu Brüchen und Rissen kommt.

Dabei wird der Wassergehalt der Nudeln unter 13 % gesenkt und somit mikrobiologisches Wachstum verhindert.