Spaghetti – die beliebte, lange Nudel

Spaghetti

Die Spaghetti ist die wohl bekannteste italienische Nudel. Schon im Kindesalter machen die meisten Menschen ihre erste Begegnung mit der Spaghetti in Form eines beliebten Kindergerichts „Spaghetti mit Tomatensauce“.

Der Name Spaghetti wurde im Deutschen von den Italienern übernommen. Dort kommt die Bezeichnung vom Wort „spago“, was Schnur bedeutet und seinen Ursprung wiederum aus dem Lateinischen „spacus“ (=Bindfaden) hat. Die Anspielung auf die Form der Nudel ist hier eindeutig.

Ihren Ursprung haben die Spaghetti in Italien. Dort werden sie klassischerweise aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt, während in Deutschland bei der Produktion auch hin und wieder Eier zugesetzt werden.

Erhältlich sind Spaghetti heute in jedem Supermarkt und jeder Nudelhersteller hat die Spaghetti im Sortiment. Häufig werden auch artverwandte dieser Nudel angeboten nämlich die etwas dünneren Spaghettini oder die etwas dickeren Spaghettoni.

Was die Qualität angeht, gibt es jedoch enorme Unterscheide der Nudeln. Spaghetti vom Discounter sind keinesfalls vergleichbar mit Spaghetti von italienischen traditionellen italienischen Pasta Herstellern.

Während die meisten große Hersteller maschinell gefertigte Massenware anbieten, wird bei Traditionsunternehmen noch viel Wert auf hochwertige Produkte gelegt. Die Qualität beginnt schon mit der Verwendung erstklassiger Zutaten. Hochwertiger Weizen ist eine Grundvoraussetzung für hochwertige Pasta.

Neben dem Teig spielen auch die Pressformen bei der Herstellung eine große Rolle. Während die Formen bei der Massenherstellungen häufig aus Titan hergestellt werden, bestehen in Traditionsunternehmen die Formen meist aus Bronze. Bronzeformen haben den Vorteil, dass sie die Oberfläche der Nudeln automatisch aufrauen, wodurch die Pasta die Soße später besser aufnehmen kann.

Auch der Trocknungsprozess ist von großer Bedeutung. Industriell hergestellte Spaghetti werden in kürzester Zeit unter großer Hitze getrocknet. Dadurch gehen wertvolle Inhaltsstoffe der Nudel verloren, was sich später negativ auf den Geschmack auswirkt. Kleine Manufakturen geben den Nudeln die nötige Zeit, um zu trocknen. Manchmal werden die Spaghetti über einen Zeitraum von 3 – 6 Tagen zum Trocknen in speziellen Kammern aufgehängt, wobei die Temperatur in der Regel 38 Grad Celsius nicht überschreitet.

Spaghetti haben mittlerweile nicht nur bei den Italienern ihren festen Platz auf dem Speiseplan. Auch in Deutschland gehören sie zum Lieblingsessen vieler Menschen. Ob Studentenküche oder Nobelitaliener – die Spaghetti hat überall ihre Fans. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass sie sich mit vielen Saucen kombinieren lässt.

Kurzportrait: Spaghetti

 

Herkunft Italien
Bezeichnung Lange, runde Nudel
Form rund, Durchmesser ca. 2 mm, Länge ca. 25 cm
Zutaten Hartweizengrieß, Wasser
Eignung Saucen auf Tomaten- oder Olivenölbasis
Beliebte Gerichte Spaghetti mit Tomatensauce, Spaghetti aglio olio, Spaghetti Carbonara, Spaghetti Vongole, Spaghetti Amatriciana und Spaghetti Bolognese

Galerie mit Spaghetti-Gerichten