Rezept

Casarecce Peperonata

Ein Rezept für Casarecce Peperonata, das sich Zeit für die kleinen Dinge nimmt: gute Zutaten, ruhige Hitze und den Moment, in dem Pasta und Sauce wirklich zusammenfinden.

Casasecce im Topf mit Paprikasauce

Aus der Küche

Bei den großen Klassikern lohnt sich Zurückhaltung: lieber wenige gute Zutaten, das Pastawasser nicht vergessen und die Sauce erst dann binden, wenn der Topf kurz zur Ruhe gekommen ist.

Teller Casarecce Peperonata
Casarecce Peperonata

Im Sommer zählt dieses Gericht zu einem meiner Lieblingsgerichte. Rote Paprika wird hier ganz langsam und schonend in Olivenöl geröstet, wodurch sie super weich und schön süß wird. Auf diese Weise kann man sie übrigens auch wunderbar für Paprika-Antipasti herstellen. Hier machen wir aber eine Sauce für die italienische Casarecce. In diese kommen außerdem noch rote Zwiebeln, die ebenso im Topf karamellisieren und sich wunderbar mit den Paprika ergänzen. Ein Schuss Balsamico-Essig zum Schluss rundet das Ganze mit einer süß-säuerlichen Note ab. Anstatt des Essigs kann man auch eine Mischung aus Orangen- und Zitronensaft dazugeben.

Im Grunde ist die Paprikasauce unheimlich vielseitig, denn anstatt sie am Ende der Garzeit zu den Nudel zu geben, könnte man sie genauso gut mit etwas Brühe und Sahne aufkochen, pürieren und als Suppe servieren. Oder aber man lässt die Flüssigkeit vollständig verdampfen und belegt kleine Crostinis mit der Mischung – eine super Alternative oder Ergänzung zu Bruschetta. Was die Nudeln anbelangt, sind kurze Röhrennudeln oder überhaupt kurze Nudeln am besten geeignet. Wer keine Casarecce findet oder mag, kann wunderbar zu Penne, Rigatoni oder Fusilli greifen.

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Rezept

Casarecce Peperonata

Teller Casarecce Peperonata
Portionen 2 Personen
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 40 Min.
Kalorien 300 kcal
Gesamtzeit 70 Min.

Zutaten

  • 200g Casarecce
  • 3 rote Paprikaschoten, in unregelmäßige Stücke beliebiger Größe geschnitten
  • 3EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2-3 Chilischoten, in Ringe geschnitten
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten
  • etwas Thymian und Basilikum
  • 3EL Balsamico-Essig oder 1EL Zitronen- und 2EL Orangensaft
  • 15g Pinienkerne, geröstet
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Paprika zusammen mit dem Olivenöl und einer guten Prise Pfeffer und Salz in einen Topf geben. Mit Deckel bei bis mittlerer Temperatur 15 Minuten sanft schmoren. Anschließend die Zwiebelringe und Chilischoten dazugeben, einmal umrühren und weiter 20 Minuten garen. Zwischendurch mal in den Topf gucken, um sicherzugehen, dass die Paprika nicht anbrennen. Ggf. etwas Öl dazugeben und/oder die Hitze reduzieren. Allerdings ist eine gewisse Bräune und ein karamellisieren der Zwiebeln durchaus wünschenswert.
  2. Währenddessen das Salzwasser für die Pasta aufsetzen und diese für ca. 8 Minuten (oder nach Packungsangaben) garen.
  3. Sind die 20 Minuten verstrichen, nimmt man den Deckel an, gibt des Balsamico oder die Zitronen-Orangen-Mischung dazu lässt das Ganze einköcheln, bis die Soße leicht zischt. Das dauert ca. 3 Minuten.
  4. Die Nudeln in ein Sieb angießen und etwas Nudelwasser abfangen. Die Nudeln unter die Sauce mischen und mit ca. 3EL Nudelwasser angießen. Auf zwei Tellern verteilen und zum Schluss mit den Pinienkernen und/oder Parmesan bestreuen.

Notizen

u003cliu003eDurch das langesame und sanfte Schmoren der Paprika entfaltet sie ihr ganzes Aroma-Potential.u003c/liu003eu003cliu003eAls Topping für die Nudeln eignet sich alternativ zu den Pinienkernen auch ein Petersilien-Zitronen-Topping. Dazu einfach ein halbes Bund glatte Petersilie fein hacken, mit 2EL Zitronensaft und etwas Meersalzflocken mischen. u003c/liu003e

Kochen in Bildern

Zutaten in diesem Rezept